Startschuss für Haus St. Anna

Startschuss für Haus St. Anna

Netphen, 2. März 2018 (MKS) - Mit dem traditionellen ersten Spatenstich wurden die Arbeiten für die neue Pflegeeinrichtung Haus St. Anna gestartet. Das gut 3.995 qm² Quadratmeter große Gelände liegt an der Brauersdorfer Straße 70. Errichtet wird das neue Angebot der stationären Altenhilfe mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.004 qm² Quadratmetern durch die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH als Bauträger, die beim Spatenstich durch Verwaltungsratsvorsitzenden Bruno Sting  und Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann sowie Geschäftsführer Christoph Rzisnik vertreten wurden.

Die Pflegeeinrichtung wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 eröffnen und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz und erfolgt auf zwei Etagen. Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über fünf Hausgemeinschaften. Pro Hausgemeinschaft gibt es einen Wohn- und Essbereich. Auch die bauliche Struktur ist gezielt auf die Bedürfnisse gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ausgerichtet: Die Gestaltung der neuen Einrichtung reduziert notwendige Entscheidungsprozesse für den Bewohner auf ein Minimum und gibt mobilen Menschen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.

Video-Impressionen zum Startschuss für Haus St. Anna
(Aufnahme & Schnitt Kai Osthoff)

In jeder Hausgemeinschaft befinden sich zwischen zehn und 14 Einzelwohnräume, alle ausgestattet mit einem eigenen barrierefreien Duschbad. Das Haus wird komplett barrierefrei sein und alle Bewohnerwohnräume, Aufenthaltsbereiche und sonstige vorhandene Flächen entsprechen in Bezug auf Größe und Ausstattung den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Die großzügig gestalteten Flure, Loggien, sowie in jeder Etagenmitte ein „Boulevard“, sorgen für genügend Möglichkeiten der Begegnung, aber auch des Nichtbegegnens. Die zwei offen gestalteten Innenhöfe sowie der Gartenbereich sind über das Erdgeschoss von allen Seiten zu erreichen, aus dem 1. OG und 2. OG mit einem Aufzug.

Leben in einer familienähnlichen Struktur, mit dem Gefühl der angenehmen Fürsorge und Pflege, vertrauten Ansprechpartnern und einem geselligen Alltag – das ist das Selbstverständnis der Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Hausgemeinschaften sollen so viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich und so viel Beratung, Pflege und Hilfe wie nötig angeboten bekommen.

Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro, insgesamt werden im Raum Netphen mit Fertigstellung und Vollbetrieb des Hauses über 60 neue Arbeitsplätze vorwiegend in sozial-pflegerischen, aber auch in hauswirtschaftlichen sowie in ergänzenden Bereichen geschaffen.