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Häusliche Pflege schultern

Siegen, 10. April 2017 (MKS) - Pflege zu Hause ist eine anspruchsvolle Aufgabe und wird oft als große Belastung empfunden. Die Pflegetrainerinnen des St. Marien-Krankenhauses Siegen, Pelagia Kucia und Anke Lange, bieten Demenz- und Pflegekurse sowie eine Angehörigengruppe an. Die kostenlosen Angebote sind Teil eines Modellprojekts, das das St. Marien-Krankenhaus mit der AOK und der Universität Bielefeld durchführt. „Das Ziel dieses Projekts ist die Stärkung der Kompetenzen der Angehörigen und hierüber der Abbau von Ängsten und Unsicherheiten in der Pflege“, beschreibt Kursleiterin Pelagia Kucia das Kursangebot.

In den Kursen werden die Pflege und der Umgang mit den Kranken von den Pflegetrainerinnen theoretisch und praktisch vermittelt. Jeder Kurs umfasst zwölf Unterrichtstunden, die auf drei Termine verteilt sind. „Die Teilnehmerzahl für jeden Kurs ist begrenzt, da die individuelle Situation nach Wunsch mit einbezogen wird“, erklärt Kursleiterin Anke Lange.

Neben den Kursen gibt es regelmäßige Treffen von pflegenden Angehörigen, um einen gemeinsamen Austausch mit Informationsinput zu ermöglichen. Diese Treffen finden immer am letzten Freitag im Monat von 17:00 bis 19:15 Uhr im Schulungsbereich des Ambulanten Zentrum Albertus Magnus in Siegen statt. Folgende Themen werden dabei vertieft: Notfallsituation in der Häuslichkeit, Leistungen der ambulanten Pflege, Arbeit des Sozialdienstes im Krankenhaus, Unterstützung durch das Demenz-Servicezentrum, Neuerungen in der Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht und Belastungssituationen in der Pflege. Die Themen werden von eingeladenen Experten vorgestellt.

Die Anmeldung ist telefonisch über den Sozialdienst des Krankenhauses unter 0271/231-2645 oder direkt bei Kursleiterin Frau Kucia 0176/96845377 möglich.


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