Voraussetzungen für eine ambulante Rehabilitation

Die häusliche Versorgung des Patienten muss sichergestellt sein. Weitere Voraussetzungen sind Mobilität und Wohnortnähe; die Anfahrtzeit zum Therapiezentrum soll nicht mehr als 45 Minuten betragen.

Für welche Patienten kommt eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme in Frage?

Sie kann erfolgen bei:

  • Koronare Herzkrankheit
  • PTCA, Stent-Implantation
  • Herzinfarkt
  • nach Operationen am Herzen wie Bypass-OP, minimal invasiver Koronarchirurgie, Herzklappen-OP, Herzklappenersatz oder -rekonstruktion
  • Angeborene und erworbene Herzklappenfehler
  • Herzinsuffizienz
  • nach Herzmuskelentzündung
  • schwer einstellbarer Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und hypertensive Herzerkrankung
  • mehrere Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und erhöhter Blutzucker
  • Herzrhythmusstörungen
  • Interventionen bei Herzrhythmusstörungen (Katheter-Ablation)
  • schwere Lungenembolie
  • nach Gefäßoperationen
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit  (pAVK, Schaufensterkrankheit)
  • nach Eingriffen an den Beinarterien
  • nach einer Bypass-Operation am Bein
  • funktionelle Störungen im Herz-Kreislauf-System
  • Zustand nach Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantationen
  • Patienten mit angeborenen und operierten Herzfehlern im Erwachsenenalter
  • Zustand nach Wiederbelebung/überlebtem plötzlichen Herztod
  • Zustand nach langfristigem Intensivstationsaufenthalt nach kardialem Ereignis