Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein Verfahren, um auf einfache Weise ins Körperinnere zu sehen. Ein MR-Scanner verwendet keine Röntgenstrahlen, sondern ein Magnetfeld und Radiowellen, um außergewöhnlich klare Bilder des Kopfes, der Wirbelsäule oder anderer Teile des Körpers zu erzeugen. Ein MR-Scanner besteht aus einem starken Magneten mit einem Hochfrequenz-System, ähnlich einem Radiosender und -empfänger. Diese Instrumente nehmen die  notwendigen Informationen aus dem Körper auf. So entstehen Aufnahmen des Weichteilgewebes, anhand derer gesundes Gewebe von krankem Gewebe unterschieden werden kann.

Je nachdem, welche Informationen Ihr Arzt benötigt, muss während der MR-Untersuchung evtl. Kontrastmittel intravenös gespritzt werden, um bestimmte Strukturen in ihrem Körper besser darstellen zu können.

Vorbereitungen für einen MRT-Scan

Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung, es sei denn Sie erhalten anderweitige Anweisungen von ihrem Arzt. Dabei werden Sie gebeten, einen Aufklärungsbogen auszufüllen.

Bitte tragen Sie lockere Kleidung ohne Reißverschlüsse oder Metallteile.

Entfernen Sie:

  • Sämtlichen Schmuck
  • Armbanduhren
  • Haarnadeln
  • Brillen – falls Sie Kontaktlinsen tragen, vermerken Sie das bitte
  • Scheckkarten mit Magnetstreifen (werden gelöscht)
  • Portemonnaies
  • Sonstige metallische Gegenstände

Was passiert während einer MRT-Untersuchung?

Nachdem Sie alle metallischen Gegenstände entfernt haben, werden Sie von der MTRA auf einem speziellen Tisch gelagert. Ihr Kopf wird in einer gepolsterten Plastikmulde oder auf einem Kissen gelagert. Dann wird der Tisch in den Scanner hineingefahren.

Um möglichst klare Bilder zu erhalten, ist es wichtig, dass Sie sehr ruhig und entspannt liegen. In manchen Fällen werden Sie gebeten bis zu 30 Sek. lang den Atem anzuhalten. Jegliche Bewegung, insbesondere Ihres Kopfes oder des Rückens (selbst  die Bewegung des Kiefers beim Sprechen) während der Untersuchung verschlechtert die Bildqualität erheblich. Während das Gerät Aufnahmen Ihres Körpers macht, hören sie schnell wiederholte, laute Klopfgeräusche aus dem Inneren des Scanners. Deshalb erhalten Sie einen Gehörschutz. Während der Aufnahmen sollten Sie gleichmäßig und ruhig atmen, aber ansonsten jegliche Bewegung wie Husten oder Wackeln vermeiden. Auch wenn das klopfende Geräusch aufhört, dürfen Sie Ihre Lage nicht verändern und sich nicht bewegen. Dieser Vorgang wird normalerweise mehrmals wiederholt. Die gesamte Untersuchung dauert gewöhnlich zwischen 20 und 30 min.

Wichtig: Vorsichtsmaßnahmen!

MRT ist eine nicht invasive und sichere Untersuchung. Da bei der MRT starke Magnet- und Radiowellen eingesetzt werden, müssen Sie uns mitteilen, ob folgendes auf Sie, oder die Person, die Sie in den Untersuchungsraum begleitet, zutrifft:

  • Aneurysmaclip
  • Herzschrittmacher oder Defibrillator
  • Elektronische Implantate bzw. Prothesen
  • Neurostimulation (z.B. TENS-Gerät)
  • Cochlea-Implantat oder Hörgerät
  • Insulin- oder Infusionspumpe
  • implantiertes Medikamenteninfusionsgerät
  • irgendeine Prothese / irgendein Fremdkörper
  • Metallsplitter oder Fremdkörper

Jegliche metallische Substanz an ihrem Körper kann die Qualität der Bilder beeinträchtigen. Wenn die metallischen Teile in das magnetische Feld gelangen, kann dies auch zu Unbehagen oder Verletzungen führen.

Bitte weisen Sie uns unbedingt auf eine bestehende Schwangerschaft hin.

Bitte informieren Sie uns über Körperschmuck (Tätowierungen, Piercing etc.)

Falls Sie an Platzangst leiden, teilen Sie uns dies vor der Untersuchung mit, damit wir dann frühzeitig ein Beruhigungsmittel verabreichen können. Bitte beachten Sie, dass dieses Medikament Ihre Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigt und Sie deshalb nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen – sorgen Sie dann bitte für Begleitung.