Entlassung

Bereits nach Abschluss der Anamnese wird die nachstationäre Versorgung mit dem Patienten und deren Angehörigen abgeklärt. Unser Ziel ist es, auch nach der Entlassung aus der stationären Versorgung den Patienten das bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Umfeld zu gewährleisten. Die Sicherstellung einer kontinuierlichen medizinischen und pflegerischen Weiterbetreuung durch termingerechte Bereitstellung der notwendigen Informationen, Hilfsmittel, Medizinprodukte und Pflegeleistungen hat dabei oberste Priorität.

Aus diesem Grund arbeiten unsere Mitarbeiter in einem dicht verknüpften Informationsnetz zusammen. Die Zusammenarbeit reicht dabei weit über die krankenhausinternen Abteilungen hinaus. Beteiligt sind u. a. auch Tochtereinrichtungen, Pflegepartner, Sanitätshäuser und andere Institutionen des Gesundheitswesens. Denn wir möchten unserer Verantwortung für die Patienten auch über den stationären Aufenthalt hinaus gerecht werden und dem Patienten den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern.

Entlassung

Am Entlassungstag möchten wir Sie bitten, das Bett bis 9.00 Uhr zu räumen, damit es den neuen Patienten unseres Hauses wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Sollte dies aus persönlichen Gründen nicht möglich sein, so ist der Ausnahmefall mit einer Pflegeperson oder dem zuständigen Arzt zu klären.Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Häusliche Pflege

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen beteiligt sich an dem Modellprogramm „Neue Herausforderungen im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege“. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen den Übergang vom Krankenhausin die häusliche Pflege zu erleichtern und Angehörige bei der Übernahme der Pflegetätigkeiten zu unterstützen. Das Modellprogramm wurde von der Universität Bielefeld initiiert und wird von der AOK gefördert.

Krebsberatung

Durch die Diagnose Krebs sind in Deutschland jährlich beinahe 400.000 Menschen als Neuerkrankte betroffen. Die Verarbeitung der Diagnose findet oft zeitverzögert statt, denn die Liegezeiten im Krankenhaus sind heute sehr kurz. Das bedeutet für den Patienten der zur Diagnosestellung in ein Krankenhaus eingewiesen wird, dass er sich innerhalb kurzer Zeit vielen Untersuchungen unterziehen muss und nach kurzer Zeit mit der belastenden Diagnose einer Krebserkrankung entlassen wird. 2008 nahm die psychosoziale Krebsberatungsstelle des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein im St. Marien-Krankenhaus Siegen die Arbeit als Kompetenzzentrum auf. Mitarbeiter des Verbandes beraten, informieren und begleiten seitdem an Krebs erkrankte Menschen aus Siegen-Wittgenstein sowie aus den angrenzenden Gemeinden der benachbarten Bundesländer. Die Mitarbeiterinnen der Psychosozialen Krebsberatungsstelle stehen den Erkrankten und deren Angehörigen und auch Freunden in dieser schwierigen Lebensphase und auch im weiteren Verlauf der Erkrankung hilfreich zur Seite, um die aktive Bewältigung der Erkrankung zu unterstützen und die Lebensqualität und das Wohlbefinden zu stabilisieren.