Was versteht man unter Simulation?

Simulation bedeutet: Man tut so, als würde man bestrahlen. Bei der Simulation werden die zu bestrahlenden Bereiche unter Röntgendurchleuchtung eingestellt. Häufig wird vor der Simulation eine Computertomographie (CT) des zu bestrahlenden Bereich durchgeführt. Diese Röntgenuntersuchung bildet den zu bestrahlenden Bereich exakt ab. Der Arzt markiert das Zielvolumen der Strahlenbehandlung und die Organe, die geschützt werden sollen. Arzt und Physiker planen dann die Strahlenfelder so, dass möglichst viel gesundes Gewebe geschont wird.

Der fertige Plan wird von den Ärzten kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Erst wenn alles für gut befunden wurde, bekommen Sie einen Termin für die Simulation, der Ihnen telephonisch oder schriftlich mitgeteilt wird. Auf dem Simulatortisch ist Ihre Mitarbeit von großer Bedeutung. Es ist wichtig, das Sie ruhig liegen, jede noch so kleine Bewegung erfordert einen nochmaligen Beginn der Arbeit. Es gibt viele verschiedene Lagerungshilfen, eine „Gesichtsmaske“, eine Knierolle, verschiedene Kissen, Armhalterungen u. v. m. Der Arzt und die MTA suchen die richtige Lagerungsmöglichkeit für Sie heraus. Der Arzt stellt nun unter Röntgendurchleuchtung den Bereich ein, der bestrahlt werden soll. Der Bereich wird mit einem wasserfesten Stift auf der Haut markiert. Nun werden Aufnahmen von den Strahlenfeldern angefertigt. Diese Aufnahmen werden in der Beprechung mit dem Chefarzt kontrolliert und Ihnen wird der Termin und die Urzeit der ersten Bestrahlung mitgeteilt. Ab diesem Tag müssen die Markierungen auf Ihrer Haut erhalten bleiben. Sie werden genau über die Hautpflege aufgeklärt. Bitte halten Sie sich an die Hinweise, Ihre Mitarbeit erspart uns und Ihnen viel Zeit und zusätzliche Arbeit.