Was ist Krebs?

Wir alle haben die Veranlagung Krebs zu bekommen. Immer wieder hört man davon, dass jemand sein ganzes Leben geraucht und getrunken hat und im Alter von über 90 Jahren friedlich eingeschlafen ist, weil er alt war. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das eher eine Seltenheit. Vererbung, Veranlagung, Lebensweise, die Umwelt und viele andere Faktoren können eine Krebserkrankung auslösen. Man spricht bei jeder Geschwulst immer von einem Tumor, wobei nicht jeder Tumor bösartig ist.

Krebs ist mit „bösartig“ gleichzusetzen. Bösartig heißt, köpereigene Zellen beginnen sich unkontrolliert zu teilen und zu vermehren. Der Krebstumor kann in gesundes Gewebe einwachsen und Tochtergeschwülste bilden, welche „Metastasen“ genannt werden und Absiedlungen der gleichen Krebsart in andere Körperregionen bedeuten. Ein Krebs kann auch an derselben Stelle, an der er chirurgisch entfernt oder bestrahlt wurde, noch einmal wachsen. In dieser Situation spricht der Mediziner von einem „Lokalrezidiv“. Ein gutartiger Tumor ( z. B. eine Fettgewebsgeschwulst ) bildet nie Metastasen und muss auch nicht bestrahlt werden. Bei ihm reicht die operative Entfernung aus, und das Risiko eines „Lokalrezidivs“ ist sehr gering.