Klinik für Radio-Onkologie

Der Klinik für Radio-Onkologie im St. Marien-Krankenhaus Siegen und Strahlentherapie ist das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) für die ambulante Behandlung beigeordnet.

Prof. Dr. med. Peter Fritz ist Chefarzt der Klinik für Radioonkologie, sowie Ärztlicher Leiter des MVZ, so dass ambulante als auch stationäre Strahlenbehandlungen unter einheitlicher Leitung durgeführt werden.

Unsere Einrichtung verfügt über drei Linearbeschleuniger moderner Bauart. Alle Behandlungen werden auf der Basis moderner bildgebender Diagnostik (Computertomographie, Kernspintomograpie, Positronenemmissionstomograpie etc.) und leitliniengerecht auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt, um ein optimales Heilungsergebnis zu ermöglichen.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern der Region. Tumorpatienten werden auf wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Konferenzen mit Tumorchirurgen, internistischen Onkologen und anderen onkologisch tätigen Abteilungen besprochen, so dass nach dem Stand der Medizinischen Wissenschaften der bestmöglichste Behandlungsplan für den Patienten resultiert.

Zusätzlich zu der Vielzahl standardmäßig durchgeführter Strahlenbehandlungen führen wir in Kooperation mit der Klinik für Urologie des Kreisklinikums als hochtechnisierte Spezialität und als Alternative zur Radikaloperation die kurative Strahlenbehandlung des Prostatakarzinoms durch. An das lokale Ausbreitungsstadium angepasst, steht sowohl die Implantation von radioaktiven Strahlenquellen (Radiojodseeds, HDR-Brachytherapie) als auch die individuell geplante Strahlenbehandlung von außen zur Verfügung.

Stereotaktisch eingestellte Hochpräzisionsbestrahlungen zur Behandlung von Frühstadien des Lungenkrebses und der Behandlung von Lungen- und/oder Lebermetastasen (siehe Patienteninformationen) werden in interdisziplinärer und überregionaler Kooperation mit Lungenkliniken durchgeführt.

Wir sind die zertifizierte und zugelassene Strahlentherapie des Brustzentrums Siegen/Olpe. Behandlungsergebnisse von strahlentherapeutischen Spezialmethoden werden mittels eines internen Ergebnisqualitätsmanagement-Systems fortlaufend erfasst und in begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht oder auf Fachkongressen diskutiert (siehe wissenschaftliche Arbeit), so dass als Grundlage für ständige Weiterentwicklungen und Verbesserungen ein Vergleich der Behandlungsqualität im nationalen und internationalen Maßstab möglich ist.

Neben dem strahlentherapeutischen Funktionsbereich stehen 20 Betten (hiervon in drei Einzelzimmern) in vollständig sanierten Krankenzimmern mit Naßzellen, TV und Telephon zur Verfügung, die stationäre Behandlungen, – falls erforderlich – unter angenehmen Bedingungen ermöglichen.