Operative Therapie der Hüftkopfnekrose

  • Pridie-Bohrungen zur Auffrischung der Nekrosezone
  • Knorpel-Zelltransplantation
  • Varisationsosteotomie
  • Hüftoperationen mit Bohrungen der Knochen:
    Die Anbohrung der Hüftkopfnekrose stellt die Standardbehandlung im Frühstadium der Erkrankung dar. Dabei wird in einem minimalinvasiven Verfahren die Nekrosezone geöffnet, um die Regeneration des Knochens durch den eigenen Körper einzuleiten
  • Hüftoperationen mit Knochen oder Knorpelknochentransplantation
  • Hüftoperationen wie Osteotomien (z.B. Varisationsosteotomie bei M. Perthes)
  • Künstlicher Hüftgelenkersatz durch Endoprothetik bei eingebrochenem Hüftkopf (Wenn die Hüftkopfnekrose zu fortgeschritten und Ihr Hüftgelenk hierdurch stark beschädigt ist, kann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden).


Differentialdiagnosen:

Zu unterscheiden sind Entzündungen des Hüftgelenkes entzündungsbedingten Formen der Hüftkopfnekrose (septische Hüftkopfnekrose). Hierbei sind Bakterien für die Hüfterkrankung ursächlich. 

  • Osteomyelitis oder Knocheneiterung im Hüftkopf
  • Tumore oder sogenannte Neoplasien des Hüftkopfes (seltene bösartige Tumoren des Hüftkopfes sind das Klarzellchondrosarkom, gutartige Tumoren des Hüftkopfes Chondroplastom)
  • Tumorabsiedlungen im Hüftgelenk bei anderen Tumoren (Knochenmetastasen im Hüftkopf). Verwechslung bei Prostatakarzinom möglich.
  • Knochenzysten im Hüftkopf auch im Rahmen eines Hüftverschleißes (Coxarthrose)