Hüftarthroskopie – Hüftgelenkspiegelung

Hüftarthroskopie – was ist das?

Eine Arthroskopie ist ein operativer Eingriff, der im Gegensatz zu einer konventionellen Operation nicht „offen“ durchgeführt wird, das heisst mit grossem Hautschnitt, sondern bei der ein Kamerastab und spezielle Instrumente durch lediglich ganz kleine Hautschnitte in das Innere des Gelenkes platziert werden.

Das Arthroskop besteht aus einer Lichtquelle und einer Optik mit der der Chirurg in das Innere des Gelenkes sehen und mittels der zusätzlich eingesetzten Instrumente behandeln kann.

Das Verfahren wird seit langem in der Kniechirurgie eingesetzt und hat sich in den letzten Jahren – dank neu entwickelter Techniken und Instrumente – auch in der Hüftchirurgie bewährt.

Der große Vorteil liegt also in der schonenden Behandlung des Gewebes, das heisst im deutlich kleineren Zugang.  Allerdings kann das Verfahren bei weitem nicht bei allen Situationen angewandt werden.
 

Wann ist eine Hüftarthroskopie sinnvoll?

Diese ist fast ausschließlich nur im peripheren Kompartiment sinnvoll.
 

Das operative Vorgehen bei der Hüftarthroskopie 

  • Behandlung des Cam-Impingement durch Schaffung einer „Taille“ im Schenkelhals-Femurkopf-Übergang.
  • „Bumpectomy“, Abtragung von knöchernen Ausziehungen.
  • Pridie-Bohrung von Zysten, Debridment u. Deneravation.