Intensivstation

Bei der Intensivstation im St. Marien-Krankenhaus Siegen handelt es sich um eine interdisziplinäre Intensivstation, d. h. es werden intensivpflichtige Patienten der operativen und internistischen Abteilungen auf einer gemeinsamen Station betreut und versorgt. Die Station hält 16 Betten plus ein Reanimationsbett vor, die sich folgendermaßen verteilen:

  • 1 Reanimationsbett
  • 5 Operative Intensivbetten
  • 11 Internistische Intensivbetten

davon:

  • 2 Gastroenterologie
  • 8 Kardiologie, Angiologie
  • 1 Hämato-Onkologie

Die Nutzung der Intensivbetten wird jedoch flexibel gestaltet, so dass jederzeit, unabhängig der Grunderkrankung, ein Patient intensivmedizinisch betreut werden kann.

Internistische Intensivstation:

Die Station ist mit einem Oberarzt und drei Assistenzärztinnen/-ärzten im Schichtsystem besetzt. Die speziellen Krankheitsbilder werden zudem durch die jeweilige Fachabteilung [Gastroenterologie: Dr. med. Heinrich Franz; Kardiologie-Angiologie: Professor Dr. med Buerke; Hämatologie-Onkologie: Prof. Dr. med. Ralph Naumann] betreut.

Der Schwerpunkt der internistischen Intensivstation liegt in der Betreuung von Patienten mit:

  • Herzinfarkt
  • Instabiler Angina pectoris
  • Herzmuskelschwäche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Lungenentzündung
  • Lungenembolie
  • Magen- und Darmblutungen
  • Sepsis

Durch die Kooperation aller Medizinischer Kliniken sowie mit der Abteilung für Radiologische Diagnostik [Chefarzt Dr. med. Doelken] ist rund um die Uhr jegliche Diagnostik und interventionelle Therapie gesichert, die da sind :

  • Herzkatheteruntersuchung
  • Ballonaufdehnung von Herzkranzgefäßen [PTCA]
  • Endoskopie [MagenDarmspiegelung, Lungenspiegelung, ERCP]
  • Sämtliche Ultraschallverfahren
  • Computertomographie
  • Kernspinntomographie [MRT]
  • Digitale Subtraktionsangiographie
  • Labordiagnostik

In Kooperation mit der Abteilung für Nephrologie im Krankenhaus Weidenau ist eine Dialyse bei Patienten mit Nierenversagen gesichert. Alle modernen Beatmungsverfahren kommen zur Anwendung. Durch eine langjährige, gute Zusammenarbeit mit den Herzchirurgischen Kliniken in Bad Oeynhausen, Gießen und Bad Nauheim sind notfallmäßige Operationen am Herzen und der Hauptschlagader jederzeit möglich.