Intensivstation

Die Intensivstation im St. Marien-Krankenhaus Siegen (Station A0, Erdgeschoss) ist eine interdisziplinäre Intensivstation, d.h. es werden intensivpflichtige Patienten der operativen und internistischen Abteilungen auf einer gemeinsamen Station betreut und versorgt. Die Station hält 18 Betten plus ein Reanimationsbett vor, die sich folgendermaßen verteilen:

  • 1 Reanimationsbett
  • 7 Operative Intensivbetten
  • 11 Internistische Intensivbetten


davon:

  • 2 Gastroenterologie
  • 8 Kardiologie, Angiologie
  • 1 Hämato-Onkologie


Die Nutzung der Intensivbetten wird jedoch flexibel gestaltet, so dass jederzeit, unabhängig von der Grunderkrankung, ein Patient intensivmedizinisch betreut werden kann.

Internistische Intensivstation:

Die Station ist mit einem Oberarzt und drei Assistenzärztinnen/-ärzten im Schichtsystem besetzt. Die speziellen Krankheitsbilder werden zudem durch die jeweilige Fachabteilung [Gastroenterologie: Dr. med. H. Franz; Kardiologie-Angiologie: Professor Dr. med. M. Buerke; Hämatologie-Onkologie: Professor Dr. med. W. Gassmann] betreut.

Der Schwerpunkt der internistischen Intensivstation liegt in der Betreuung von Patienten mit:

  • Herzinfarkt
  • Instabiler Angina pectoris
  • Herzmuskelschwäche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Lungenentzündung: Alle modernen invasiven und nicht-invasiven Beatmungsverfahren kommen zur Anwendung.
  • Lungenembolie
  • Magen- und Darmblutungen
  • Sepsis
  • Nierenversagen: Hämofiltration oder Dialyse (personelle Kooperation mit der Abteilung für Nephrologie im Kreisklinikum Siegen)

 

Durch eine langjährige, gute Zusammenarbeit mit den Herzchirurgischen Kliniken in Bad Nauheim, Gießen und je nach Krankheitsbild auch anderen Standorten sind notfallmäßige Operationen am Herzen und der Hauptschlagader jederzeit möglich.