Privatambulanz für Schmerztherapie

Schmerz ist ein körperliches Symptom, das normalerweise eine physiologische Warnfunktion hat und dem Schutz des Körpers vor einer drohenden Schädigung dient. Chronische Schmerzen (länger als sechs Monate) haben dagegen ihre Warnfunktion verloren und bestehen trotz der (erfolgreichen) Behandlung der Grunderkrankung weiter. In einigen Fällen ist auch trotz umfangreicher Diagnostik keine Ursache für die Schmerzen zu finden. Die Schmerzen verselbständigen sich dann und die Betroffenen leiden unter der sog. Schmerzkrankheit. Diese kann weitreichende Folgen nicht nur für den Körper sondern auch für das psychosoziale Befinden des Patienten haben.

Wenn die ersten Therapiemaßnahmen durch den primär behandelnden Arzt (z.B. Hausarzt) erfolglos bleiben, sollte nicht lange mit der Konsultation eines Schmerztherapeuten gewartet werden. Denn es ist hinlänglich bekannt, dass die Therapie von chronischen Schmerzen umso schwieriger wird, je länger die Schmerzen bestehen. Der Schmerztherapeut wird dann die Schmerztherapie übernehmen, evtl. noch notwendige diagnostische Maßnahmen in die Wege leiten und weitere für die Behandlung notwendige Spezialisten hinzuziehen (z. B. andere Fachdisziplinen).

Wer kann behandelt werden:

Die Schmerzambulanz des St. Marien-Krankenhauses bietet Patienten mit unterschiedlichen Formen der chronischen Schmerzen ihre Fachexpertise an, um mit ihnen gemeinsam eine Linderung der Schmerzen und den damit verbundenen Einschränkungen zu erreichen.
Da unsere Ambulanz leider nicht über eine Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung verfügt und damit keine Kassenpatienten behandeln darf, ist sie eine reine Privatambulanz und kann nur Privatpatienten, Selbstzahler und versicherte der Berufsgenossenschaften behandeln.

Krankheitsbilder:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Tumorschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Gesichtsschmerzen
  • Sog. neuropathische Schmerzen
  • Stumpf- und Phantomschmerzen
  • Zosterneuralgien (Gürtelrose)
  • Sonstige Neuralgien
  • Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (z. B. M. Sudeck)
  • Polyneuropathien (z. B. bei Diabetes)
  • Schmerzen nach oder bei neurologischen Erkrankungen (MS, Schlaganfall,…)


Therapiemöglichkeiten:

  • Das Gespräch
  • Medikamentöse Therapie: Medikamente können ein wichtiger Bestandteil der Schmerztherapie sein und andere therapeutische Maßnahmen unterstützen. Je nach Patient und Schmerzbild können dabei Opioide (z. B. Morphin), Nicht-Opioide (z. B. Novaminsulfon) aber auch andere Medikamente (Koanalgetika) zum Einsatz kommen:
  • Akupunktur
  • Blockaden (Sakralblockade, Blockade einzelner Nerven)
  • Epidurale Blockaden
  • Sympathikusblockade (M. Sudeck, atypischer Gesichtsschmerz, Tinnitus)
  • Transkutane Nervenstimulation (TENS)
  • Spinale bzw. epidurale Katheter mit Opioidinfusion
  • Physiotherapie und Krankengymnastik
  • Ggf. konsiliarische Mitbetreuung durch die unterschiedlichen Fachabteilungen des St. Marien-Krankenhauses
  • Schmerzkonferenzen: Monatliche Treffen von verschiedenen Experten aus den Krankenhäuser der Region und dem niedergelassenen Bereich, in denen diagnostische und therapeutische Aspekte von vorgestellten Schmerzpatienten besprochen und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen abgegeben werden.

Privatambulanz für Schmerztherapie

Sprechstunden

Montag bis Freitag nach telefonischer Vereinbarung

Telefon: 0271 231-1003
Telefon: 0271 231-1013
Telefax: 0271/231-1018
Email: h.awwad@marienkrankenhaus.com

Leiter:

Dr. med. H. Awwad
Oberarzt Anästhesie
Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin