Intensivstation

Die Intensivstation im St. Marien-Krankenhaus Siegen (Station A0, Erdgeschoss) ist eine interdisziplinäre Intensivstation der operativen und internistischen Kliniken des Hauses. Die Station hält 18 Betten plus ein Reanimationsbett vor.

Die Nutzung der Intensivbetten wird flexibel gestaltet, so dass jederzeit, unabhängig von der Grunderkrankung, ein Patient intensivmedizinisch betreut werden kann. Ergänzend wurde 2018 eine intermediate care-Station mit sieben Plätzen eröffnet, die von den operativen Kliniken genutzt wird.

Internistische Intensivmedizin:

Die Station ist mit einem kardiologischen Oberarzt und drei Assistenzärztinnen/-ärzten im Schichtsystem besetzt. Die speziellen Krankheitsbilder werden zudem durch die jeweilige Fachabteilung [Gastroenterologie: Dr. med. H. Franz; Kardiologie-Angiologie: Professor Dr. med. M. Buerke; Hämatologie-Onkologie: Professor Dr. med. R. Naumann] betreut.
 

Der Schwerpunkt der internistischen Intensivmedizin liegt in der Betreuung von Patienten mit:

  • Akutem Koronarsyndrom, Myokardinfarkt
  • Akuter Herzinsuffizienz
  • Malignen Herzrhythmusstörungen
  • Z. n. Wiederbelebung
  • Pneumonie und Lungenversagen: Alle modernen invasiven und nicht-invasiven Beatmungsverfahren kommen zur Anwendung.
  • Lungenembolie
  • Magen- und Darmblutungen
  • Sepsis, Schock
  • Nierenversagen
  • Intoxikationen

 

Durch eine langjährige, gute Zusammenarbeit mit den Herzchirurgischen Kliniken in Bad Nauheim, Gießen, Siegburg und je nach Krankheitsbild auch anderen Standorten sind notfallmäßige Operationen am Herzen und der Hauptschlagader jederzeit möglich. Je nach hämodynamischer Situation des Patienten wird bei Lungenversagen mit ECMO-Zentren in Bad Oeynhausen, Köln-Merheim oder Aachen Kontakt aufgenommen.