Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Ziel der Frauenklinik ist es, über moderne technische Methoden und ständiger Fortbildung aller Mitarbeiter die Qualität unserer Arbeit stetig zu verbessern.

Chefarzt Dr. med. Badrig Melekian

Stets aktuelle und patientenorientierte geburtshilfliche und gynäkologische Hilfen bietet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unseres Krankenhauses. Geleitet wird die Klinik von Chefarzt Dr. med. Badrig Melekian. Zwei Stationen und insgesamt 40 Erwachsenen- und 20 Säuglingsbetten gehören zu seiner Klinik.

Individuelle Gebärpositionen, ambulante Geburten, Rooming-in und Familienzimmer – all das ist in der jüngst fertiggestellten Geburtshilfe möglich. Beachten Sie auch unsere Storchentafel auf marienkrankenhaus.com und unsere APP.

Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Gebiet der minimal-invasiven und endoskopischen Operationen (inkl. Robotic), der Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter sowie der Brustdrüse. Senkungs- und Urininkontinenzerkrankungen werden durch umfassende Untersuchungsmöglichkeiten abgeklärt und durch moderne konservative und/oder operative Verfahren behandelt. Neben der umfassenden präoperativen Diagnostik und den größtenteils brusterhaltenden Operationen wird eine individuelle fachübergreifende Nachbehandlung angeboten.

Die Klinik ist Gynäkologisches Krebszentrum und operativer Standort eines Brustzentrums. Seit 2018 ist die Klinik zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum. Das Team von Fach- und Assistenzärzten, Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen steht rund um die Uhr für die Patientinnen und die Neugeborenen bereit.

Qualität mit Gefühl

Im Rahmen der laufenden Qualitätssicherungsprogramme haben wir uns mit unseren Kooperationspartnern verpflichtet, die geburtshilfliche und gynäkologische Diagnostik und Therapie und auch die Nachsorge nach neuestem wissenschaftlichen Standard zu gewährleisten.

Die Spezialisierung in unser Klinik

Die nach modernen Prinzipien ausgerichteten Schwerpunkte in der Frauenheilkunde liegen in der gynäkologischen Endoskopie und minimal-invasiven (Robotic) Chirurgie (MIC), der Diagnostik und der operativen Behandlung von Gebärmutter-, Eierstocks- und Eileitererkrankungen, der Diagnostik und Therapie von Senkungszuständen und deren Folgen, der Behandlung aller gut- und bösartigen Erkrankungen der weiblichen Genitalorgane und in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der weiblichen Brust. Die Klinik ist operativer Standort des seit 2006 zertifizierten Brustzentrums Siegen-Olpe. Desweiteren ist die Frauenklinik seit 2014 ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum. 2018 kam die Zertifizierung als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum hinzu.

Aktuelles aus der Frauenklinik

Die häufigste und zugleich in der öffentlichen Diskussion präsenteste Tumorerkrankung bei Frauen ist der Brustkrebs.

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Brustzentrum Siegen-Olpe auch 2018 erfolgreich beim Überwachungsaudit der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

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Wirksam oder gefährlich? Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gilt als erste Impfung gegen Krebs.

MARIENkonkret Nr. 73
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Haarausfall während Chemotherapie verhindern

In der onkologischen Ambulanz der Frauenklinik im St. Marien-Krankenhaus Siegen wird seit 2016 betroffenen Frauen ein schonendes, medikamentenfreies „Kopfkühl-System“ angeboten, um Haarausfall als unerwünschten Nebeneffekt der Chemotherapie zu mildern. Oft ist der Haarverlust eine der sichtbaren Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Er erinnert die Patientinnen ständig an ihre Krankheit und macht die Erkrankung auch nach außen erkennbar, egal wie offen die Betroffene ihre Krankheit kommunizieren möchte. Der Haarausfall wird durch die chemotherapeutischen Medikamente ausgelöst, welche die bösartigen Krebszellen angreifen, aber auch die gesunden Haarwurzelzellen für die Dauer der Therapie schädigen.
Der Einsatz des Systems beeinflusst die chemotherapeutische Behandlung in ihrer Wirksamkeit nicht. Als Nebenwirkung tritt lediglich durch die Kühlung ein Kältegefühl auf, in seltenen Fällen verbunden mit Kopfschmerzen, die nach Beendigung der Kühlung wieder abklingen. Darüber hinaus sind keine Nebenwirkungen bekannt. Die Erfolgsaussichten liegen bei bis zu 70 %.

Hier geht es zum WDR-Beitrag: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-kaeltetherapie-gegen-haarausfall-100.html