Pressemitteilung

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Dienstag, 09.03.2010

1. Mobilisierungs- und Fitnessraum im Altenheim

Siegen, 9. März 2010 (GSS) - Das Weidenauer Marienheim, eine Einrichtung des GSS Gesundheits-Service Siegen, hat den ersten Mobilisierungs- und Fitnessraum für Bewohnerinnen und Bewohner eröffnet: In der Wohn- und Pflegeeinrichtung stehen mehrmals in der Woche Trainingseinheiten zur Mobilisierung und Fitness auf dem Programm.

Wie wieder gewonnene Kraft, Koordination und ein gutes Körpergefühl ein Stück Lebensqualität in den Alltag zurückbringen, stellen die Bewohner des Marienheims seit Anfang 2010 fest: Rund 15 Damen und Herren - die jüngsten um die 70, die älteren bereits weit über 80 Jahre alt - besuchen bereits regelmäßig zum Training den Mobilisierungs- und Fitnessraum. Die Trainings werden von Steffi Schnell, Physiotherapeutin aus dem GSS Therapiezentrum, in der neuen 'Mucki-Bude' des Marienheims regelmäßig angeboten. Und auch sonst steht die Räumlichkeit unter fachlicher Anleitung von Hans Nicolai, ehrenamtlicher Bewohnertrainer im Marienheim, den Bewohnern zur Verfügung. Angeschafft wurden hierfür - mit über 5.000 Euro vom Förderverein bezuschusst - seniorengerechte Mobilisierungs- und Fitnessgeräte.

'Wir möchten den Teilnehmern neben Spaß an der Bewegung auch die Chance geben, möglichst lange alltägliche Dinge wie Aufstehen, Gehen, Treppensteigen oder Körperpflege selbst ausführen zu können. Auch zur Verhinderung von Stürzen tragen regelmäßige Mobilisations- und Fitnessübungen bei', sagte Einrichtungsleiter Edi Dobesch bei der Vorstellung der Räumlichkeiten. 'Gemäß unserem Jahresmotto 'fit und mobil' möchten wir die Lebensqualität im Marienheim steigern und sind dankbar, dass unser Förderverein dieses Projekt mit trägt.'

Für den Sommer hat Edi Dobesch schon ein weiteres Projekt im Fokus: Er möchte die Parkanlage des Marienheims um einen Trimm-Dich-Pfad für Hochbetagte ergänzen. 'Muskulaturstärkende Geräte sollen dann bei schönem Wetter zu Fitnessübungen im Freien einladen', freute sich der Heimleiter, der auch hierbei auf Unterstützung des Fördervereins hofft.