Pressemitteilung

< Gut gerüstet für den Notfall

Freitag, 06.07.2012

25 Jahre Versorgungsgestaltung in Netphen

Direktion und Heimleitung mit Mitarbeitern der Wohn- und Pflegeeinrichtung Haus St. Elisabeth in Netphen

Netphen, 6. Juli 2012 (GSS) – Die Wohn- und Pflegeeinrichtung Haus St. Elisabeth in Netphen feierte heute ihr 15jähriges Bestehen. Mit einer kleinen Feier im Restaurant erinnerten Bewohner, Mitarbeiter und Einrichtungsleitung an die Anfänge der Einrichtung, die einen festen Platz in der Betreuung von Senioren der Keilerkommune Netphen hat.

„Ich kann mich noch sehr genau an den ersten Tag erinnern. Für mich war es ein sehr aufregender und bewegender Moment, als ich mit den Mitarbeitern im Restaurant saß, man war sich fremd und kannte sich eigentlich nur vom Vorstellungsgespräch“, erinnert sich der heutige Heimleiter Stephan Berres. „Die ersten Bewohner kamen eine Woche später zu uns. Auch hier musste man sich erst aneinander gewöhnen.“

Nun gelten 15 Jahre nicht unbedingt als Jubiläum. Zu diesem wird es, wenn die Vorgeschichte hinzugezogen wird: Der eigentliche Anfang ist bereits zehn Jahre früher zu sehen – also vor genau 25 Jahren. Schon damals begannen die Planungen für eine Senioreneinrichtung in Netphen, die dann 1988 den kommunalen Gremien vorgestellt wurden. „Das St. Marien-Krankenhaus Siegen hatte seinerzeit über seine Tochtergesellschaft GSS Gesundheits-Service Siegen die Absicht signalisiert, eine solche Einrichtung mit  bis zu 150 Plätzen zu errichten“, erinnert sich Willi Ax, der heute für den Gesamtverbund der Wohn- und Pflegeeinrichtungen als Direktor verantwortlich zeichnet. Weil dieses Thema auf erhebliches Interesse bei Rat und Verwaltung stieß, hat der Rat schließlich einen Grundsatzbeschluss dahingehend gefasst, dass für die Errichtung eines Alten- und Pflegeheimes mit 120-150 Plätzen in Netphen ein Zuschuss in Höhe von 1.250.000 DM in Aussicht gestellt wird.

1991 konkretisierte der Rat seine Absicht dahingehend, dass der zugesagte Zuschuss für das Projekt nur unter der Voraussetzung gegeben wird, dass es sich um den Bau einer zusätzlichen Einrichtung handelt und nicht um einen Ersatz für das ebenfalls zur GSS Gesundheits-Service Siegen gehörende Marienheim in Siegen-Weidenau. Nach langjährigen Verhandlungen unter besonderer Mitwirkung von Ulf Stötzel gelang es schließlich weitere Mittel zu erhalten. So kam es 1995 zu einem Bescheid des Landschaftsverbandes, der Baukosten ohne Einrichtung in Höhe von 13.800.000 DM vorsah. Einschließlich der Einrichtungskosten belief sich die Investitionssumme seinerzeit auf rund 15.040.000 DM. Das Altenheim wurde schließlich mit 88 Wohnplätzen auf einem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Netphen errichtet, die dieses zum Zwecke der Errichtung des Altenheimes verkaufte. Im Januar 1996 rollten hierzu die ersten Bagger an, um das Vorhaben zu beginnen. Im Sommer 1997 konnten dann die ersten Bewohner einziehen. Ein Jahr später etablierte sich der Förderverein, der unter dem Vorsitz von Erwin Lohse der Einrichtung im erheblichen Umfang Mittel zur Verfügung zu stellt, die u.a. für Anschaffungen verschiedener Art und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter eingesetzt werden

Heute, 25 Jahre nach Beginn der ersten Planungen, ist Haus St. Elisabeth fest in der Gemeinde integriert und gilt mit seinen 88 Plätzen als eine familiäre und behagliche Pflegeeinrichtung, die sich durch Komfort und guten Service auszeichnet und in einem stadtnahen und doch naturbelassenen Umfeld liegt.