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Donnerstag, 26.07.2012

Gesundheit plus

Siegen, 26. Juli 2012 (MKS) - Schmerzen haben viele Gesichter, und sie kennen keine Altersgrenze. Schmerzen schlagen nicht nur auf die Stimmung, sondern graben sich immer tiefer in das Denken, das Fühlen, das Verhalten und das Planen des Betroffenen ein. Wenn es irgendwo sticht, wird der Gepeinigte alles vermeiden, was diese Beschwerde hervorrufen könnte. Doch das Vermeiden von Bewegungen beschleunigt nur den Abbau der Muskulatur und verschlimmert die Erkrankung. Ein Teufelskreis entsteht, und am Ende steht die soziale Isolation.

In der aktuellen Gesundheit plus – das Magazin liegt auch der Siegener Zeitung am Freitag bei – beleuchten Experten aus den Kliniken des Siegerlands moderne Möglichkeiten der Behandlung, diskutieren neue Ansätze und Ursachen. Sie zeigen auf, dass Schmerzpatienten eine spezielle, breit gefächerte Therapie benötigen: Medikamente sind dabei nur ein Standbein der Behandlung, betonen die Siegerländer Mediziner. Darüber hinaus muss die körpereigene Schmerzkontrolle der Patienten wieder gestärkt werden. Schließlich sind Verhaltenstherapien notwendig, um eine offensive Auseinandersetzung mit der Krankheit zu fördern. Und dies können die Siegerländer Krankenhäuser gemeinsam mit den behandelnden Ärzten im niedergelassenen Bereich für die Menschen in der Region leisten.

Anästhesisten, Psychologen, Neurologen, Internisten und Strahlentherapeuten geben in dieser Ausgabe der Gesundheit plus, die mit einer Auflage von über 80.000 Exemplaren zu einem der größten Krankenhaus-Magazinen in Deutschland gehört, gemeinsam Antworten und erweitern den Blickwinkel des Magazins um das buchstäblich nervende Thema „Schmerzen“.