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	<title>Selbsthilfegruppe Prostatakrebs</title>
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	<description>Ein Blog des St. Marien-Krankenhauses Siegen</description>
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		<title>Basiswissen über Prostatakrebs</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 18:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basiswissen Prostatakrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[  1. Die Prostata &#8211; Eine anatomische Einordnung &#160; Die Prostata, auch Vorsteherdrüse (weil sie vor der Blase steht) genannt, ist bei jungen Männern etwa kastaniengroß. Sie liegt im Becken unterhalb der Harnblase und umschließt den obersten Teil der Harnröhre. Sie produziert ein milchiges Sekret, das beim Samenerguss abgegeben wird, sich mit den Samenzellen vermischt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2 align="center"></h2>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">1. Die Prostata &#8211; Eine anatomische Einordnung</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Die Prostata, auch Vorsteherdrüse (weil sie vor der Blase steht) genannt, ist bei jungen Männern etwa kastaniengroß. Sie liegt im Becken unterhalb der Harnblase und umschließt den obersten Teil der Harnröhre. Sie produziert ein milchiges Sekret, das beim Samenerguss abgegeben wird, sich mit den Samenzellen vermischt und für ihre Ernährung und Fortbewegung sorgt. Oft vergrößert sich die Prostata im Alter und kann Beschwerden beim Wasserlassen verursachen, weil sie auf die Harnröhre drückt.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">2. Die häufigste Krebserkrankung des Mannes</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit ca. 65.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das </strong><strong> Prostatakarzinom (PCa) d</strong><strong>erzeit die häufigste Krebserkrankung des Mannes bei uns in Deutschland. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ungefähr 69 Jahren. Der Krankheitsverlauf wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Hierzu zählen besonders die Eigenschaften des Tumors, der Zeitpunkt der Diagnose und das Alter des Mannes. Obwohl dieser Krebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache beim Mann ist (e</strong><strong>twa 13.000 Männer sterben jährlich in Deutschland daran)</strong><strong>, nutzen nur rund 20 Prozent die von den Krankenkassen finanzierte Prostatakrebsfrüherkennung. Leider gehen viele Männer erst dann zum Arzt, wenn sie ernsthafte Beschwerden haben. Vorsorge ist aber sehr wichtig, denn wenn der Prostatakrebs im Frühstadium entdeckt wird, ist er in der Regel sehr gut behandelbar (siehe Artikel &#8220;Vorsorge&#8221; auf unserer Internetseite).</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">3. Gut- oder bösartig? </span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erkrankungen der Prostata können gut- oder bösartig sein. Bei Männern, die älter als 50 Jahre  sind, stellt die gutartige Vergrößerung der Prostata die häufigste urologische Erkrankung dar. Mediziner nennen das benigne Prostatahyperplasie (BPH) oder benignes Prostatasyndrom (BPS). Weisen die Zellen einer vergrößerten Prostata bösartige (maligne) Merkmale auf, so spricht man von einem Prostatakarzinom (Prostatakrebs). Bei unter 40-Jährigen kommt Prostatakrebs sehr selten vor, allerdings haben ca. 80% der 80jährigen Männer ein Prostatakarzinom, welches oft latent (nicht aktiv) ist, das sie sozusagen mit ins Grab nehmen. Viele ältere Männer sterben also nicht durch den Tumor, sondern mit dem Tumor.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">4. Die gutartige Vergrößerung der Prostata:</span>                 <span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;">Die benigne Prostatahyperplasie (BPH)</span> </span></b></h3>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alle Zellen des Körpers unterliegen einer regelmäßigen Erneuerung. Wenn die Zellen entweder ihre maximale Lebenspanne erreicht haben oder in irgendeiner Form beschädigt sind, werden sie vom Körper abgebaut. Neu gebildete, „junge“ Zellen nehmen dann ihren Platz ein. Bei der benignen Prostatahyperplasie kommt es zu einer übermäßigen Neubildung von Prostatazellen. Als Folge vergrößert sich die Prostata und engt dadurch die Harnröhre ein. Das ist bei fast der Hälfte aller Männer über 50 Jahre der Fall. Ursache dafür ist die altersbedingte Veränderung des männlichen Hormonhaushaltes. Anzeichen für eine solche Prostatavergrößerung können sein: verzögertes Einsetzen des Wasserlassens, abgeschwächter (oder dünner) Harnstrahl, verlängerte Dauer des Wasserlassens, Restharngefühl, plötzlicher oder vermehrter Harndrang, häufiges Wasserlassen kleiner Mengen (auch nachts), Schmerzen beim Wasserlassen sowie Harnverhalt und Blut im Harn. &#8211; Hinweis: Auch eine gutartige Prostatavergrößerung sollte vom Arzt kontrolliert und überwacht werden, denn es ist bekannt, dass auch aus diesen zunächst gutartigen Zellveränderungen Prostatakrebs entstehen kann.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">5. Unkontrolliertes Wachstum bösartiger Zellen nennt man „Krebs“</span></b></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Als Prostatakrebs bezeichnet man das unkontrollierte Wachstum von Zellen der Prostatadrüse, die bei der histologischen Untersuchung durch einen Pathologen als bösartig (maligne) eingestuft werden. Da ein Prostatakrebs oft sehr langsam wächst, bereitet er im Anfangsstadium, d.h. solange er noch klein und auf die Drüse selbst begrenzt ist, nur selten Beschwerden.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">6. Nicht alle Prostatakarzinome wachsen langsam</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Einige Prostatakarzinome wachsen aus Gründen, die man heute noch nicht genau versteht, schnell („Raubtierkrebs“). Meist wird das Tumorwachstum für den Betroffenen erst erkennbar, wenn das Prostatakarzinom so groß ist, dass es Druck auf die Harnröhre ausübt und beispielsweise zu Blasenentleerungsstörungen führt. Wenn der Tumor schon über die Prostata hinausgewachsen ist, spricht der Arzt von einem fortgeschrittenen Tumor.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">7. Prostatakarzinome können Metastasen verursachen</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Prostatatumore haben die gefährliche Tendenz, in anderen Geweben Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Betroffen sind hiervon vor allem die Knochen der Lendenwirbelsäule und des Beckens. Neben Schmerzen kann es so auch z.B. zu Wirbelbrüchen kommen. Durch eine solche Metastasenbildung verschlechtert sich natürlich auch die Prognose (ärztliche Beurteilung des Verlaufes einer Krankheit) des Patienten.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">8. Ursachen und Risikofaktoren </span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wohl jeder Mann, bei dem ein Prostatakarzinom diagnostiziert wurde, macht sich über die Ursachen seiner Erkrankung Gedanken. </strong></p>
<p><strong>Krebsregister und Studien nennen als Hauptrisikofaktor des Prostatakarzinoms das Alter des Mannes (&gt; 65 Jahre). Auch ist die Wahrscheinlichkeit, ein Prostatakarzinom zu entwickeln, höher, wenn diese Erkrankung bereits bei genetisch verwandten Familienmitgliedern aufgetreten ist. Wie Untersuchungen belegen, haben Männer, deren Brüder und/oder Väter an einem Prostatakarzinom erkrankt sind oder waren, ein zweifach höheres Risiko, im Laufe des Lebens ein Prostatakarzinom zu entwickeln.</strong></p>
<p><strong>Derzeit werden weitere potentielle Risikofaktoren diskutiert und intensiv beforscht, wie beispielsweise Ernährungsgewohnheiten, Lebensstil, entzündliche Erkrankungen der Prostata, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Übergewicht.  Auch ein potentieller Zusammenhang zwischen dem Prostatakarzinom und Erkrankungen wie Diabetes mellitus, sexuell übertragbaren Erkrankungen und dem benignen Prostatasyndrom (BPS) ist Gegenstand aktueller Forschungen. Obwohl es bisher keine eindeutigen Belege gibt, dass diese Faktoren für die Entstehung dieses Männerkrebses verantwortlich sind, geht man dennoch allgemein davon aus, dass Männer, die sehr viel Fleisch oder tierisches Eiweiß und Fett zu sich nehmen, ein deutlich höheres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken. Auch sollten Zucker, gesättigte Fette und Alkohol nur mit Vorsicht genossen werden, weil sie besonders energiereiche Nahrungsmittel sind, die wenige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe haben. Zusätzlich sollte man sich immer viel bewegen, wenn man etwas für seine Gesundheit tun möchte.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">9. Prostatakarzinome haben oft erst spät Symptome</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Frühstadium der Erkrankung gibt es kaum Anzeichen oder Beschwerden. Daher wird diese Krankheit in dieser Phase meist nur zufällig im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung entdeckt.</strong></p>
<p><strong>Tückisch ist auch, dass die ersten Warnsignale bei gut- und bösartigen Prostataveränderungen oft gleich sind (siehe oben). Wenn solche Symptome allerdings im Zusammenhang mit Prostatakrebs auftreten, hat die Krankheit oft schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Je früher der Tumor erkannt wird, desto größer sind auch seine Heilungschancen. Spätestens ab dem 45. Lebensjahr sollte man deshalb zur Vorsorgeuntersuchung gehen.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">10. Wie erkennt man ein Prostatakarzinom? </span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Prostatakarzinom ist ohne zielgerichtete Untersuchungen nicht diagnostizierbar. Für Früherkennung und Diagnose gibt es einige grundlegende Untersuchungen: </strong></p>
<p><strong>Beim Abtasten der Geschlechtsorgane und der Lymphknoten in der Leiste und bei der Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus (digital-rektale Untersuchung) sucht der Arzt nach Auffälligkeiten bzw. Verhärtungen. Auch der PSA-Blutwert ist ein wichtiger Faktor bei der Früherkennung, bei der Abklärung einer Verdachtsdiagnose und bei der Beurteilung des Verlaufs der Behandlung eines Prostatakrebses (siehe Artikel &#8220;PSA-Bluttest&#8221; auf unserer Internetseite). Zusätzlich kann auch eine Ultraschalluntersuchung Anhaltspunkte für ein vorliegendes Prostatakarzinom liefern. Die Skelettszintigraphie kommt zum Einsatz, wenn es darum geht, Knochenmetastasen aufzuspüren. Eine noch relativ junge und noch nicht weit verbreitete Zusatzuntersuchung ist die sogenannte Elastographie, bei der es darum geht, weiches von hartem (meist krebsartigen) Gewebe zu unterscheiden.</strong></p>
<p><strong>Letztlich gibt es nur eine einzige sichere Methode, den Prostatakrebs zweifelsfrei zu diagnostizieren, nämlich die sogenannte „Stanzbiopsie“, wobei es manchmal nicht einfach ist, die vom Krebs befallenen Stellen auch zu finden. Das vom Urologen aus der Prostata entnommene Gewebe wird von einem Pathologen untersucht, der dann die Diagnose stellt und auch Aussagen darüber treffen kann, wie groß und bösartig (aggressiv) der Krebs ist.  </strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">11. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Da das Prostatakarzinom in der Regel langsam wächst, kann es unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei Niedrig-Risiko-Tumoren = „Haustierkrebs“) sinnvoll sein, mit der Therapie zunächst abzuwarten. Hierdurch wird eine Behandlung unter Kontrolle eines erfahrenen Arztes aufgeschoben, um dem Patienten die Nebenwirkungen zu ersparen und das Wachstum des Krebses besser beurteilen zu können. Bei dieser abwartenden Therapiestrategie unterscheidet man zwei Vorgehensweisen: Die „Aktive Überwachung“ (active surveillance) und das „Beobachtende Zuwarten“ (watchful waiting). –</strong></p>
<p><strong>Für den Arzt sind folgende Kriterien für die Entscheidung, ob eine der beiden abwartenden Vorgehensweisen im Einzelfall sinnvoll ist, von Bedeutung: die allgemeine Lebenserwartung des Patienten (z.B. Alter und Begleiterkrankungen), das Tumorstadium (Wie weit ist der Tumor fortschritten?), die Geschwindigkeit des Tumorwachstums (Wie aggressiv ist der Tumor?) und die Vorstellungen und Wünsche des Patienten bezüglich seiner Behandlung.</strong></p>
<p><strong>Je nach Tumorstadium und den o. a. Kriterien für eine abwartende Therapiestrategie gibt es verschiedene weitere Standard-Behandlungsmöglichkeiten: die Operation, die unterschiedlichen Arten der Strahlenbehandlung, die Antihormontherapie (Hormonblockade) und die Chemotherapie. Je nach Situation kann auch eine ergänzende Therapie mit Bisphosphonaten sinnvoll sein. </strong></p>
<p><strong>Welche Therapie für den einzelnen Patienten sinnvoll ist, entscheidet grundsätzlich immer der Patient. Dabei sollte er sich natürlich durch den Facharzt seines Vertrauens intensiv beraten lassen. Im Zweifelsfalle sollte man auch daran denken, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Sicherlich kann auch eine Selbsthilfegruppe hilfreich sein, da dort u.a. auch ein Erfahrungsaustausch der betroffenen Patienten stattfindet.</strong></p>
<p><b> </b></p>
<h3><b><span style="text-decoration: underline;">12. Wie sieht der Krankheitsverlauf aus?</span></b></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Normalerweise sind die Männer, bei denen ein Prostatakarzinom auftritt, zwischen 65 bis 69 Jahre alt. Da dieser Männerkrebs  in der Regel nur langsam wächst, beeinträchtigt der Tumor die Lebensqualität vieler Patienten bis zu ihrem Lebensende oft nicht wesentlich. Die Diagnose „Prostatakrebs“ bedeutet also kein Todesurteil, besonders dann, wenn man den Tumor frühzeitig erkennt.</strong></p>
<p><strong>Aber nicht jeder Prostatakrebs wächst langsam. Somit hängt im Einzelfall die Prognose des Patienten natürlich von seiner individuellen Situation ab. Nach der Gewebeentnahme (Biopsie) kann der Pathologe den so genannten „Gleason-Score“ bestimmen, der Auskunft gibt, ob es sich um einen aggressiven Krebs handelt („Haustierkrebs“ oder „Raubtierkrebs“) und wie weit er bereits vorangeschritten ist. Außerdem gibt er Hinweise auf geeignete Behandlungsmethoden und natürlich dient er auch als Orientierung für die individuelle Prognose des Patienten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Dr. R. Wissler und L. Stock</p>
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		<title>Der PSA &#8211; Bluttest</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 16:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[PSA - Bluttest]]></category>

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		<description><![CDATA[  Da der Stellenwert des PSA-Bluttests in der Diskussion steht, hier einige grundlegende Sachinformationen zu häufig gestellten Fragen: &#160; 1. Was ist PSA? PSA steht für Prostata-Spezifisches-Antigen. Dies ist ein Eiweiß, das nur in der Prostata gebildet wird und der Verflüssigung des Spermas dient. Da es auch in das Blut übertritt, kann der Arzt durch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<h2><span style="color: #ff0000;">Da der Stellenwert des PSA-Bluttests in der Diskussion steht, hier einige grundlegende Sachinformationen zu häufig gestellten Fragen:</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">1. Was ist PSA?</span></span></h2>
<p><strong><span style="color: #000000;">PSA steht für Prostata-Spezifisches-Antigen. Dies ist ein Eiweiß, das nur in der Prostata gebildet wird und der Verflüssigung des Spermas dient. Da es auch in das Blut übertritt, kann der Arzt durch eine Blutentnahme den PSA-Wert im Labor ermitteln.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">2. Was ist vor der Blutabnahme zu beachten? </span></span></h2>
<ul>
<li><strong>Durch viel Fahrrad fahren kann der PSA-Wert noch eine Woche erhöht sein.</strong></li>
<li><strong>Auch Geschlechtsverkehr bis 72 Stunden vor der Blutentnahme kann den Wert erhöhen.</strong></li>
<li><strong>Wenn die Prostata vor der Blutabnahme untersucht wurde, können noch bis zu vier Wochen erhöhte Werte vorliegen. Um einen aussagekräftigen PSA-Wert zu bekommen, sollte eine Blutentnahme also immer vor einer Abtastung, einem Ultraschall oder gar einer Biopsie der Prostata erfolgen!</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">3. Warum können die Werte erhöht sein?</span></span></h2>
<p><strong>     Ein erhöhter PSA-Wert kann viele Ursachen haben:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Es kann eine gutartige, altersbedingte Prostatavergrößerung     (BPH = Benigne Prostatahyperplasie) vorliegen.</strong></li>
<li><strong>Ursache kann auch eine Entzündung der Harnwege oder der Prostata (Prostatitis) sein.</strong></li>
<li><strong>Natürlich kann auch Prostatakrebs eine PSA-Erhöhung verursachen.</strong></li>
<li><strong>Hinweis: Medikamente gegen eine gutartige Prostata-Vergrößerung können zu niedrigeren Messergebnissen führen.</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">4. Ab wann ist ein PSA-Wert „zu hoch“?</span></span></h2>
<p><strong>Diese Frage lässt sich so nicht beantworten. Wir haben gesehen, dass ein erhöhter PSA-Wert viele Ursachen haben kann und deshalb allein als solcher noch nicht krankhaft ist. Er ist jedoch ein wichtiger Mosaikbaustein bei der Untersuchung durch den Arzt. Ein erhöhter PSA-Wert deutet jedoch meist auf eine Veränderung der Prostata hin, ist also ein Hinweis, dass mit der Vorsteherdrüse etwas nicht stimmen könnte und somit abgeklärt werden sollte.</strong></p>
<p><strong>Normalerweise gilt ein PSA-Wert unter 2 (ng/ml) als nicht abklärungsbedürftig. Werte zwischen 2 und 4 werden allgemein als kontrollbedürftig eingestuft, und für Werte über 4 sollte unbedingt die Ursache gefunden werden. </strong></p>
<p><strong>Genauso wie ein erhöhter PSA-Spiegel nicht automatisch krankhaft ist, ist ein niedriger Wert nicht immer ein Freibrief, denn es gibt auch tückische Fälle, in denen ein Prostatakrebs kein erhöhtes PSA bildet.</strong></p>
<p><strong>Viel wichtiger als ein einzelner isolierter PSA-Blutwert sind deshalb regelmäßige PSA-Kontrollen, die dem Arzt Auffälligkeiten aufzeigen und Hinweise geben können. So ist z.B. ein stetiger Anstieg des PSA-Wertes auch schon in unteren Bereichen auf jeden Fall verdächtig. Bei einer Abklärung kann ein Prostatakrebs oft schon so früh gefunden werden, dass er gut behandelbar und auch heilbar ist. Deshalb wird empfohlen, regelmäßige PSA-Kontrollen ab dem 40. Lebensjahr vornehmen zu lassen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">5. Was ist der PSA-Quotient?</span></span></h2>
<p><strong>Normalerweise wird im Labor das Gesamt-PSA bestimmt. Zusätzlich kann man aber auch den PSA-Quotienten bestimmen lassen, indem man das „freie PSA“ durch das „Gesamt-PSA“ dividiert. Je weiter dieser Quotient unter 20% liegt, desto größer wird der Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Umgekehrt bedeutet das: Je höher der Quotient über 20% liegt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine nicht so bösartige Erkrankung handelt.</strong></p>
<p><strong>Aber auch hier gilt die Regel: Nur regelmäßige PSA-Kontrollen können dem Arzt Hinweise und Auffälligkeiten aufzeigen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">6. Kann man Prostatakrebs nur über den PSA-Wert sicher erkennen?</span></span></h2>
<p><strong>Wir haben gesehen, dass die Höhe des PSA-Blutwertes durch vieles beeinflusst werden und unterschiedliche Ursachen haben kann. Deshalb ist ein PSA-Wert allein nur wenig aussagekräftig; er gibt einen Hinweis und steht immer im Zusammenhang mit anderen Untersuchungsmethoden. Letztlich gibt es nur eine einzige sichere Methode, den Prostatakrebs zweifelsfrei zu diagnostizieren, nämlich die sogenannte „Stanzbiopsie“, wobei es manchmal nicht einfach ist, die vom Krebs befallenen Stellen auch zu finden. Das vom Urologen entnommene Gewebe wird von einem Pathologen untersucht, der dann die Diagnose stellt und auch Aussagen darüber treffen kann, wie groß und bösartig der Krebs ist.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief zum Thema „Männer – Inkontinenz“vom 12. Juli 2011</title>
		<link>http://www.marienkrankenhaus.com/blogs/prostata/?p=435</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 17:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inkontinenz - Brief]]></category>

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		<description><![CDATA[      Sehr geehrte Damen und Herren,   Harninkontinenz ist eines der großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Unter dem Motto „Was nicht sein darf, gibt es auch nicht“ gilt das besonders für Männer, die so etwas Unangenehmes gerne verdrängen bzw. völlig tot schweigen. Harninkontinenz bedeutet, dass der Betroffene unter unwillkürlichem, unfreiwilligem Harnverlust leidet und somit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Sehr geehrte Damen und Herren,</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Harninkontinenz ist eines der großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Unter dem Motto „Was nicht sein darf, gibt es auch nicht“ gilt das besonders für Männer, die so etwas Unangenehmes gerne verdrängen bzw. völlig tot schweigen. Harninkontinenz bedeutet, dass der Betroffene unter unwillkürlichem, unfreiwilligem Harnverlust leidet und somit nicht in der Lage ist, den Zeitpunkt des Wasserlassens selbst zu bestimmen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Ignorieren hilft jedoch nicht, denn die Faktenlage spricht eine ganz andere Sprache: Allein in Deutschland leiden ca. 2 bis 3 Millionen Männer an einer Harninkontinenz. Tendenz wegen der allseits bekannten Alterspyramide steigend. Und da der Prostatakrebs mittlerweile die häufigste Männerkrebsart ist und bestimmte Behandlungsmethoden oft eine zumindest vorübergehende Inkontinenz zur Folge haben, werden zukünftig natürlich auch noch mehr Männer von diesem Problem betroffen sein.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen nimmt die „Welt-Kontinenz-Woche“ zum Anlass, auf ein konkretes Männerproblem aufmerksam zu machen:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Während es selbstverständlich ist, dass sich auf jeder Damentoilette ein Hygiene-Behälter befindet, fehlt ein solcher auf fast allen Herrentoiletten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Die Folgen kann man erahnen: Der inkontinente Mann trägt, wenn er aus dem Hause geht, Vorlagen oder Windeln, damit Unterwäsche und Hose trocken bleiben. Diese  werden spätestens dann, wenn sie feucht geworden sind, gewechselt. Doch dann stellt sich die schwierige Frage: Wohin mit der unsauberen Vorlage?</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Da in den Herrentoiletten keine Hygienebehälter vorhanden sind, tragen die Männer ihre völlig durchnässten Windeln oder Vorlagen in inkommoder Art und Weise mit sich herum und werfen sie in irgendwelche öffentlichen Abfallbehälter, wo sie nach einiger Zeit (besonders im Sommer) wenig angenehme Gerüche entwickeln. Als Alternative sehen Männer nicht selten auch den Versuch an, die lästigen Vorlagen durch die Toilettenspülung verschwinden zu lassen, was in den meisten Fällen eine totale Verstopfung und damit eine teure Durchspülung der gesamten Anlage zur Folge hat.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Wir möchten alle Verantwortlichen und Beteiligten bitten, eine ganz einfache und zudem auch noch preiswerte Lösung des allzu menschlichen Problems zu schaffen:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass in allen öffentlich zugänglichen Männertoiletten Hygienebehälter aufgestellt werden!</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Diese simple Maßnahme würde allen Betroffenen das Leben deutlich erleichtern. Inkontinent zu sein, ist ohnehin schon schwer und belastend genug. Alle Ärzte kennen das Problem, und aus diesem Grunde unterstützen besonders auch die Chefärzte des neuen Siegener Prostatakarzinomzentrums, Prof. Peter Fritz und Dr. Johannes Spelz, unseren Wunsch nachdrücklich. Zusätzlich steht die große Männer-Organisation „Bundesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe (BPS)“ hinter dieser Aktion.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Lothar Stock</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">(Gruppensprecher der BPS-Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen)</span></strong></p>
<p>  </p>
<p> </p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Dieser offene Brief wurde am 12. Juli 2011  verschickt an</em></span></span></strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">das Gesundheitsamt Siegen, den Seniorenbeirat der Stadt Siegen, den Landrat und den Kreisdirektor, den Bürgermeister und die Behindertenbeauftragten der Stadt Siegen, den Hotel- und Gaststättenverband, die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten, die Prostatakrebs-Selbsthilfe Rheine (Projektinitiator), das DRK und die Diakonie mit seinen Koordinationsstellen für Selbsthilfearbeit in Siegen, die Kontinenz Selbsthilfegruppe Siegen, den Landesverband NRW Prostatakrebs-Selbsthilfe, den Bundesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe, die regionale Presse, die Caritas und den Ev. Kirchenkreis in Siegen, die Krankenhäuser und Gerichte in Siegen, VdK, Sozialverband Deutschland u.a.m.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10. Siegener Prostata-Symposium</title>
		<link>http://www.marienkrankenhaus.com/blogs/prostata/?p=290</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 19:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prostata-Symposium 2014]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marienkrankenhaus.com/blogs/prostata/?p=290</guid>
		<description><![CDATA[  Das nächste Prostata-Symposium findet am 15. Februar 2014 (Samstag) wieder in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau statt.   Vormittags (9.00 bis 13.00 Uhr): Medizinische Fachvorträge Vormittags handelt es sich in erster Linie um eine Fortbildung für Ärzte. Angesprochen sind aber auch Interessierte bzw. Betroffene, die gute medizinische Fachkenntnisse haben, denn sie können hier Informationen aus erster Hand bekommen. Nachmittags (13.00 bis 15.00 Uhr): Arzt-Patienten-Seminar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #000000;"> </span></h2>
<h2><span style="color: #000000;">Das nächste Prostata-Symposium findet am <span style="text-decoration: underline;">15. Februar 2014 (Samstag)</span> wieder in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau statt.</span></h2>
<h3><span style="color: #000000;"> </span></h3>
<h3><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;">Vormittags (9.00 bis 13.00 Uhr): Medizinische Fachvorträge</span></span></span></strong></h3>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>Vormittags handelt es sich in erster Linie um eine Fortbildung für Ärzte. Angesprochen </strong></span><strong><span style="color: #000000;">sind aber auch Interessierte bzw. Betroffene, die gute medizinische Fachkenntnisse haben, denn sie können hier Informationen aus erster Hand bekommen.</span></strong></h4>
<h3><strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Nachmittags (13.00 bis 15.00 Uhr): Arzt-Patienten-Seminar</span></span></span></strong></h3>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>Der Nachmittag steht unter dem Motto<span style="color: #ff0000;"> „<span style="text-decoration: underline;">Patienten fragen &#8211; Ärzte antworten</span>“</span> und richtet sich besonders an Betroffene und Interessierte. Hier haben die Anwesenden eine gute und auch kostenlose Gelegenheit, Fragen zu ihrer Krankheit zu stellen und von anerkannten Ärzten unterschiedlicher Disziplinen Antworten zu bekommen. Dann hört man sicherlich nicht nur eine einzige Meinung zu seinem Fall. </strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></h4>
<h4><span style="color: #333333;"><strong><em>Unsere Selbsthilfegruppe ist ein gemeinnütziger Verein und unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Deshalb finanzieren wir uns ausschließlich über Spenden. <em>Dafür stellen wir am Eingang ein </em></em><span style="color: #000000;">Sparschwein</span><em><em> auf.</em></em></strong></span></h4>
<h4><span style="color: #003300;"><strong>Während der gesamten Veranstaltung stehen Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe für Gespräche zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns an! Sie erkennen uns an den Namenschildern.</strong></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #0000ff;"><strong>Der Eintritt ist frei.</strong></span></h4>
<h4><span style="color: #0000ff;"><strong>Anmeldung ist nicht erforderlich.</strong></span></h4>
<h4><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;">Ort der Veranstaltung</span></span></span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">:</span> <span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Bismarckhalle, Bismarckstraße 47, 57076 Siegen-Weidenau</span></span></span></span>  </strong>  </span></span></span></span></h4>
<h4></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">                                                                                                                                                                                                                          </span></span></span></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></span></h4>
<div>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></span></span></h4>
</div>
<h4><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></span></h4>
<h5><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">          </span></span></span></h5>
<h4><span style="color: #000000;"> </span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"> </span></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Termine Gruppensitzungen 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine Gruppensitzungen 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[17. Januar 21. Februar (siehe &#8220;Veranstaltungen 2013&#8220;) 21. März 18. April 16. Mai 20. Juni 18. Juli (siehe &#8220;Veranstaltungen 2013&#8220;) 15. August (Mitgliederversammlung) 19. September 17. Oktober 21. November 19. Dezember &#160; Interessenten rufen bitte vorher den Gruppensprecher an, um alles Weitere zu besprechen (Tel.: 02735 – 5260).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">17. Januar</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">21. Februar (siehe &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Veranstaltungen 2013</span>&#8220;)</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">21. März</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">18. April</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">16. Mai</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">20. Juni</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">18. Juli (siehe &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Veranstaltungen 2013</span>&#8220;)</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">15. August (Mitgliederversammlung)</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">19. September</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">17. Oktober</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">21. November</span></h2>
</li>
<li>
<h2><span style="color: #000000;">19. Dezember</span></h2>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">Interessenten rufen bitte vorher den Gruppensprecher an, um alles Weitere zu besprechen (Tel.: 02735 – 5260).</span></span></span></h3>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungen 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;     21. Februar 2013   Ein Fach-Rechtsanwalt für Medizinrecht informiert uns über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung usw. und beantwortet Fragen aus dem medizinrechtlichen Alltag Da (wegen der Räumlichkeiten) die Teilnehmerzahl  begrenzt ist, ist für Gäste eine telefonische Anmeldung beim Gruppensprecher Lothar Stock (Tel.: 02735 / 5260) notwendig. Dabei werden auch Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung bekannt gegeben. Anmeldeschluss: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #ff0000;"> </span></h2>
<h2><span style="color: #ff0000;"> </span></h2>
<h2><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">21. Februar 2013</span></span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Ein Fach-Rechtsanwalt für Medizinrecht informiert uns über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung usw. </strong></span><span style="color: #0000ff;"><strong>und beantwortet Fragen aus dem medizinrechtlichen Alltag</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Da (wegen der Räumlichkeiten) die Teilnehmerzahl  begrenzt ist, ist <strong>für Gäste </strong>eine <strong>telefonische Anmeldung</strong> beim Gruppensprecher Lothar Stock (Tel.: 02735 / 5260) <strong>notwendig</strong>. Dabei werden auch Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung bekannt gegeben. Anmeldeschluss: 15. Februar</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="color: #000000;"> </span></strong></span></p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: left;"></h2>
<h2 style="text-align: left;"><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">23. Februar 2013</span></span></span></span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #0000ff;"> </span></strong></span></span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #0000ff;"> </span></strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #0000ff;">9. Siegener Prostata-Symposium</span></strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Großveranstaltung in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Alle Einzelheiten erfahren Sie auch hier auf unserer Internetseite (siehe separater Hinweis). &#8211; Eintritt frei!</span></strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">Für Gespräche stehen <span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">Mitglieder unser Selbsthilfegruppe</span></span> zur Verfügung.</span></span></span></span></span></strong></p>
<h2><span style="color: #ff0000;"> </span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"> </span><span style="color: #ff0000;"> </span><span style="color: #ff0000;"> </span><span style="color: #ff0000;"> </span></p>
<h2><span style="text-decoration: underline; color: #ff0000;">18. Juli 2013</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Prof. Dr. med. Peter Fritz (einer unserer Schirmherren) besucht unsere Gruppe</strong></span></p>
<p><strong>Prof. Fritz ist Radio-Onkologe und leitet als Chefarzt die Strahlen-Therapie-Abteilung des St.-Marien Krankenhauses in Siegen. Er referiert über ein Thema aus seinem täglichen Arbeitsbereich und beantwortet unsere Fragen.</strong></p>
<p>Da (wegen der Räumlichkeiten) die Teilnehmerzahl  begrenzt ist, ist <strong>für Gäste</strong> eine <strong>telefonische Anmeldung</strong> beim Gruppensprecher Lothar Stock (Tel.: 02735 / 5260) <strong>notwendig</strong>. Dabei werden auch Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung bekannt gegeben. Anmeldeschluss: 11. Juli</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">15. August 2013</span></span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #0000ff;"><strong> </strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Mitgliederversammlung</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong>Dazu sind alle Mitglieder unseres Vereins sehr herzlich eingeladen.</strong></span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></p>
<pre><span style="color: #ff0000;"> </span></pre>
<h2><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">21. November 2013</span></span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong>Ein Treffen der <span style="text-decoration: underline;">Gesamt</span>gruppe findet nicht statt.</strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Um unsere persönlichen Probleme noch individueller besprechen und uns besser austauschen zu können, treffen wir uns in kleinen Gruppen je nach Behandlungsmethode:</span></strong></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Bestrahlung</span></strong></span></span></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Operation</span></strong></span></span></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #0000ff;">Hormonblockade</span></strong></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Ort und Zeitpunkt wurden in den Gruppensitzungen bekannt gegeben.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"> </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Informationen zum Thema &#8220;Vorsorge&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lothar Stock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Vorsorge auch für Männer so wichtig ist &#160; Niemand spricht gerne darüber, doch ignorieren hilft nicht: Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorart bei Männern in Deutschland. Es ist eine traurige Tatsache, dass in unserem Land jedes Jahr etwa 65.000 Männer neu daran erkranken und im gleichen Zeitraum fast 12.000 an den Folgen sterben. Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4></h4>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">Warum Vorsorge auch für Männer </span></span></h3>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">so wichtig ist</span></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Niemand spricht gerne darüber, doch ignorieren hilft nicht: Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorart bei Männern in Deutschland. Es ist eine traurige Tatsache, dass in unserem Land jedes Jahr etwa 65.000 Männer neu daran erkranken und im gleichen Zeitraum fast 12.000 an den Folgen sterben. Die Statistik zeigt sogar noch eine steigende Tendenz.</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Hätten wir Männer keine Prostata, würde vermutlich die Menschheit aussterben, denn ohne sie wäre Fortpflanzung unmöglich. Diese Drüse produziert nämlich ein Sekret, das die Beweglichkeit der Samenfäden und deren Überleben im sauren Milieu der Scheide garantiert. Außerdem beschert sie durch ihre unwillkürlichen Muskelkontraktionen beim Samenerguss dem Mann einen Großteil seiner Lustgefühle. Allein das dürften Gründe genug sein, die Prostatavorsorge ernst zu nehmen. Hinzu kommt, dass die Prostata jenes Organ ist, das beim Mann am häufigsten von Krebs betroffen ist.</p>
<p>Das Tückische bei Prostataerkrankungen ist, dass es im Frühstadium kaum Beschwerden gibt und dass die ersten Warnsignale bei gut- und bösartigen Prostata-Veränderungen oft gleich sind: Häufiger Harndrang, auch nachts, der Harnfluss wird geringer, der Strahl schwach, die Blase wird nicht völlig entleert. Bei akuten Schmerzen beim Wasserlassen oder gar bei Blut im Harn sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.</p>
<p>Das Risiko, an dieser Krebsform zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Bei Männern unter 50 Jahren kommt Prostatakrebs nur selten vor. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 69 Jahren. Wenn jedoch bei einem Verwandten ersten Grades, d. h. Vater oder Bruder, bereits Prostatakrebs festgestellt wurde, steigt auch das eigene Risiko, daran zu erkranken.</p>
<p>Bei einer rechtzeitigen Früherkennung gibt es allerdings gute Heilungschancen. Daher ist es sehr wichtig, dass jeder Mann regelmäßig zur ärztlichen Vorsorge-Untersuchung geht. Ab dem 45. Lebensjahr hat man einmal im Jahr einen gesetzlichen Anspruch darauf.</p>
<p>Trotzdem gehen nur etwa 25 % aller Männer regelmäßig zur Vorsorge (bei den Frauen sind es immerhin ca. 55 %). Falsche Scham und falscher &#8220;Männerstolz&#8221; sind meist die Gründe. In mittlerweile über 10 Jahren Öffentlichkeitsarbeit kämpfen wir als Siegener Selbsthilfegruppe mit allen unseren Mitteln dafür, dass auch Männer die Vorsorge ernster nehmen. Natürlich kennen wir auch die typischen männlichen Ausreden: „Mir fehlt nichts“ oder „Demnächst gehe ich ganz bestimmt, aber im Moment geht es terminlich einfach nicht.“ Also, Männer, auf zur jährlichen Vorsorge! Sie ist wirklich wichtig! Und weh tut sie auch nicht!</p>
<p>Ein Motto unserer Selbsthilfegruppe heißt „Wissen ist Macht“. Das bedeutet, dass die Information in der Gruppe einen sehr hohen Stellenwert hat. Das betrifft die Vorbeugung, die Behandlungsmöglichkeiten, die Nachsorge und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Deshalb arbeiten wir auch mit den Ärzten unserer Region eng zusammen. Heutzutage müssen Krebspatienten keinesfalls hilflos vor dem Tumor kapitulieren. Und klare Worte sind oft besser als verschleierndes Drumherumreden, denn Heimlichtuerei und falsche Tabuisierung führen zu wilden und oft völlig falschen Spekulationen über unsere Krankheit. Deshalb sprechen wir in unserer Gruppe offen über unsere Probleme. Und da wir alle „im gleichen Boot sitzen“, werden diese dort auch sehr gut verstanden.<span id="_marker"> </span></p>
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